FFH-Gebiet, NSG
Lage und Größe
am westlichen Rand der Stadt Oldenburg, 112 ha
Neben einem kleinflächigen weitgehend intakten Hochmoorkomplex und verschiedenen Moor-Sukzessions- und Degenerationsstadien haben sich ausgedehnte, lichte und unterwuchsreiche Moorbirkenwälder als sekundäre Vegetation entwickelt. Diese sind eng mit teilweise sehr feuchten Heideflächen und Pfeifengrasbeständen verzahnt. Die am östlichen Rand gelegenen, größtenteils extensiv genutzten Grünlandflächen liegen auf einem noch mehrere Meter mächtigen, mäßig entwässerten und gering zersetzten Hochmoortorfkörper und bilden den höchsten Bereich des Naturschutzgebietes.
Wachtelkönig, Ziegenmelker, Ringelnatter, Hochmoor-Bläuling, Graslins Sackträger, Sumpfschrecke, Torf-Mosaikjungfer, Nordische Moosjungfer, Große Moosjungfer, verschiedene Torfmoose, Weißes Schnabelried, Mittlerer Sonnentau, Rundblättriger Sonnentau, Moorlilie
Wir erfassen Lebensraumtypen als Grundlage zukünftiger Maßnahmen im Gebiet. Das Everstenmoor ist Heimat des Hochmoor-Bläulings, unseres Wappentiers. Langfristig wollen wir den Bestand dieser seltenen Art in Niedersachsen stärken.